Tomatenpflanzen: Säen, Ausgeizen, Ernten

Ich glaube die Pflanze, die jeder im Garten oder auf dem Balkon hat, sind Tomaten. Einfach anzubauen, leicht großzuziehen und am Ende saftig im Geschmack.

Egal ob im Beet oder im Topf, Tomaten sehen nicht nur schön aus mit ihrem saftigen Grün und ihren gelben Blüten, sondern vertreiben auch gleich die lästigen Mücken.

 

Soll ich die Tomaten selber ziehen oder kaufe ich Setzlinge?

Ich bevorzuge immer das selber aussäen und kann mich freuen, wenn die ersten Keimköpfchen aus der Erde herauskommen. Wenn du lieber ein bisschen Zeit sparen willst, kannst du ganz entspannt ins Gartencenter oder auf dem Wochenmarkt ein paar Setzlinge kaufen. Beachte jedoch, dass es da nur begrenzte Auswahl an Sorten gibt. Bei Saatgut sieht es da schon anders aus. Man hat die Qual der Wahl zwischen den klassischen roten Tomaten, den gelben, den blauen oder doch lieber Saatgut für den mehrjährigen Zwergtomatenbaum. Man entdeckt immer neue Sorten!

 

März: Die Aussaht ruft

Es gibt viele Meinungen über den perfekten Aussaht Zeitpunkt der Tomatensamen, jedoch denke ich, es gibt keinen ”perfekten” Zeitpunkt. In der Regel fokussiere ich immer Anfang/Mitte März an, aber wer kennt es denn nicht, es ist März und immer noch kein schönes Wetter in Sicht, also muss das aussäen noch warten. Sobald die Sonne sich öfters zeigt und man einen schönen Platz auf der Fensterbank hat, kann es losgehen. Tomaten brauchen es sehr hell und schön warm, da kann es bei einer zu frühen Aussaht schnell passieren, dass die frischen Keime gelb werden und eingehen.

 

Tomatenpflanzen ”ausgeizen” nicht vergessen:

Wer schon einmal Tomatenpflanzen im Beet oder auf dem Balkon hatte weiß, dass oft sehr viele Triebe wachsen und irgendwann die Pflanze mehr und mehr zu kleinen Büschen werden. Jedoch muss man bedenken, dass die Früchte Sonne und Kraft brauchen, welche oftmals durch die untersten Triebe weggenommen werden.

 

Die einfachste Möglichkeit ist es da, ein paar Triebe von unten ”ausgeizen”. Das bedeutet, man entfernt am Anfang von unten kleine Triebe (nicht größer als maximal 10 cm) und das am besten morgens. Morgens ist der Druck in den Zellen noch geringer als im Laufe des Tages, also tritt weniger Saft aus der Wunde.

Vom Hochsommer bis zur letzten Ernte entfernt man dann nur die älteren Blätter unter dem untersten Treib der Früchte trägt.

 

Man beachte, dass durch das ”ausgeizen” auch besser gegossen werden kann und gleichzeitig die Pflanze vor der Pilzkrankheit Mehltau schützt.

 

Also:

Falls du noch keine Tomatenpflanzen hast oder glaubst, bei dir wachsen eh keine Tomaten, dann sage ich dir eins. Das einzige was man braucht sind: Sonne, ein Topf mit Erde, ein paar Samen oder Setzlinge, Wasser und ein bisschen Zeit. Mehr braucht man nicht, um eine erfolgreiche Tomatenernte zu erzielen.

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